Heimtierjournal 167

12 Mit Sicherheit gut fliegen Gefahren beim Freiflug vermeiden Was gibt es für unsere kleinen Federfreunde Schöneres, als in der Wohnung ihre Flugrunden zu drehen? Doch ehe sich die Türen ihres Vogelheims öffnen, sollten potentielle Gefahrenquellen beseitigt werden, um den Tieren einen gefahrlosen Freiflug zu ermöglichen. Um jedwedes Flugdesaster der kleinen Flugkünstler von vorne herein auszuschließen, solltest du zunächst alle Außenfenster und -türen schließen. Ebenso stellen Kippfenster eine gefährliche Falle dar, die den zwitschernden Tieren nicht nur den Weg nach draußen ebnen, sondern in denen sie obendrein einklemmt werden können. GEFAHREN VERMEIDEN Um einen lebensgefährlichen Flug gegen eine Scheibe zu verhindern, empfiehlt es sich, alle Fensterscheiben, Glastüren und Spiegel mit Gardinen und Jalousien zu versehen. Auch eine vorübergehende Abdeckung mit einem großen Tuch ist möglich. Gefährliche Spalten und Ritze zwischen Wand und Möbeln sowie hinter Büchern gilt es abzudichten, um ein Abrutschen oder Einklemmen der Vögel zu verhindern. Glatte Gefäße und Papierkörbe bergen die Gefahr des Hineinrutschens. Offene Behältnisse und hohe Gefäße werden zur Sicherheit idealerweise ganz außer Reichweite der Tiere postiert. Generell ist es ratsam, Korbwaren aufzustellen, denn darin finden die Freiflieger guten Halt und können selbständig und nach Lust und Laune weiterfliegen. Eine Küche zählt grundsätzlich nicht zum Freiflugbereich der kleinen Federfreunde. Lassen sich dort die Flugrunden der Piepmätze dennoch nicht vermeiden, so darf diese nur unter Aufsicht angeflogen werden. Zu groß sind die Gefahren einer Verbrennung beim Landen auf heißen Herdplatten sowie des Ertrinkens in offenen Töpfen. Absolute Lebensgefahr besteht bei einem heißen Bügeleisen oder einem geöffneten Backofen. Ein Zimmer, in dem gerade ein offener Kamin beheizt wird, muss für die Tiere unzugänglich sein. Damit sich die Flugakrobaten nicht an Elektrokabeln vergreifen und somit einen tödlichen Stromschlag riskieren, sorgen Zweige, auf denen die Tiere landen können, für eine sichere Alternative. Dennoch sind stromführende Kabel generell hinter Leisten

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