30 SPIELSPASS STATT WINTERBLUES Winterliches Freizeitprogramm für Katzen Wenn es draußen kalt, nass und dunkel ist, scheint für uns der Platz auf der Couch geradezu der perfekte Ort zu sein, um sich dem gemütlichen Nichtstun hinzugeben. Auch Katzen machen es sich gerne auf der warmen Fensterbank gemütlich oder ziehen sich für ein Nickerchen auf ihren Lieblingsplatz zurück. So sehr unsere schnurrenden Mitbewohner behagliche Plätze zum Beobachten, Dösen und Schlafen auch schätzen, so sehr benötigen sie unterhaltsame Beschäftigung. Insbesondere reine Wohnungskatzen, die nicht wie ihre Freigängerkumpel ihre überschüssige Energie in freier Natur abbauen können, wollen toben und spielen – und das auch gerne mit ihren Menschen. Bei Samtpfoten, die für längere Zeit zum Nichtstun gezwungen sind, kann sich leicht eine gewisse Frustration einschleichen, mit durchaus folgenreichen Ideen: Krallenwetzen am teuren Sessel, ein neues Muster in die Tapete kratzen oder gar das Geschäft außerhalb der Katzentoilette verrichten. LANGEWEILE UND FRUST VERMEIDEN Damit es erst gar nicht so weit kommt, bringen spannende Spiele Abwechslung in den Alltag der kleinen Jäger. Sie sorgen nicht nur für gute Stimmung und fördern zudem die Gesundheit, auch stärken sie das Vertrauen zwischen Mensch und Tier. Aktivitäten finden am besten täglich und jeweils vor der Fütterung statt. Dauer und Intensität sollten sich nach dem Charakter, der Kondition, dem Alter sowie den individuellen Vorlieben der Katze richten. Innovative Spielzeuge bieten jede Menge tierischen Spaß und da Abwechslung bekanntlich nicht schadet, sind auch neue Spielzeugvarianten nicht verkehrt. Der Zoofachhandel bietet tolle Katzenspielzeuge für jede Gelegenheit an. SPIELE FÜR ALLE – WER BEVORZUGT WAS? Generell wird zwischen vier tierischen Spielernaturen unterschieden: Da gibt es den Abenteurer, der keinerlei Angst vor Neuem zeigt. Diese liebenswerten Energiebündel benötigen besonders viel Abwechslung. Je wilder es beim Toben zugeht, desto mehr Begeisterung kommt auf. Eher zurückhaltend ist die schüchterne Katze. Sie verhält sich zunächst zögerlich und durchaus skeptisch gegenüber dem neuen Spielzeug. Die Tüftlersamtpfote mit ihrem kreativen Köpfchen schätzt die Herausforderung und liebt es, versteckte Beute zu entdecken. Der Sofatiger mag es gemütlich und möchte geduldig und rücksichtsvoll aus der Reserve gelockt werden. Ihre Sinne wach zu halten, sich anzupirschen, zu springen und zuzupacken sind Abläufe, die Katzen generell früh erlernen und immer wieder anwenden. Umso wichtiger, dass du diese beeindruckenden Fähigkeiten deines Wohnungstigers mit sinnvollen und lustigen Beschäftigungen immer wieder aufs Neue forderst und somit auch förderst
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