Heimtierjournal 167

4 KEINE FRAGE DES ALTERS Zahngesundheit beim Hund Abgebrochene Zähne, entzündetes Zahnfleisch oder ein beschädigter Zahnhalteapparat sind häufige Erkrankungen des Hundes. Dauern diese länger an, können derartige Zahnprobleme sogar Herz, Leber und Niere schädigen und somit die gesamte Gesundheit deines Vierbeiners beeinträchtigen. Seit der Mensch den Hund domestiziert hat, versucht er ihn durch besondere Züchtungen an seine Bedürfnisse anzupassen. Auf diese Weise sind im Laufe der Zeit unzählige Hunderassen entstanden. So gibt es dünne und dicke, große und kleine oder lang- und kurzhaarige Vierbeiner. Ganz nach dem Gusto des Menschen gezüchtet, haben alle diese Hunde jedoch eines gemein: das Gebiss. Ob winziger Chihuahua oder riesiger Irischer Wolfshund: In ihrem Fang befinden sich jeweils 42 Zähne, davon 22 im Unter- und 20 im Oberkiefer. VOM MILCH- ZUM DAUERGEBISS Hundewelpen kommen blind, taub und zahnlos auf die Welt. Die Entwicklung der Milchzähne ist bereits im Fötus veranlagt. Schon nach zwei bis vier Wochen stoßen die ersten spitzen Zähnchen hervor. Der gesamte Durchbruch ist nach etwa zwei Monaten abgeschlossen. Dann erstrahlt das Milchgebiss mit insgesamt 28 Zähnen. Die bleibenden Zähne warten tief im Kiefer auf ihren Vorstoß. Weitere fünf Monate dauert es, bis sie die Milchzähne komplett ersetzt haben. Erst nach zwei Jahren ist das Gebiss des Hundes vollständig ausgewachsen und belastbar. KONTROLLE UND PFLEGE DER ZÄHNE SIND UNVERZICHTBAR Um die Zahngesundheit deines vierbeinigen Kumpels möglichst dauerhaft zu erhalten, solltest du auf eine gute Maulhygiene achten, denn die Mundhöhle ist der häufigste Ort einer Herderkrankung. Gewöhne daher bereits deinen Welpen an die notwendige Zahnpflege, um damit die besten Voraussetzungen für ein gesundes Gebiss deines tierischen Freundes zu schaffen.

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