14 Heimische Eulen mit Nisthilfen unterstützen Platz für neues Leben In Deutschland sind mehrere Eulenarten heimisch, darunter Uhu, Sperlings- und Waldkauz, Sumpfohreule, Zwergohr- und Waldohreule wie auch die bekanntere Schleiereule oder der Steinkauz. Sie führen ein eher heimliches Leben im Verborgenen, denn sie sind vor allem nachts aktiv. Geht es darum, geeignete Lebensräume zu erhalten und ihren Bestand zu schützen, stehen die faszinierenden Tiere weniger im Fokus der Öffentlichkeit. Insbesondere Schleiereulen und Steinkäuze leiden darunter, dass ihr Habitat schwindet DER STEINKAUZ – KLEIN, ABER OHO Der bis 25 Zentimeter große Steinkauz kommt vor allem im Westen Deutschlands vor. Gerne siedelt er in offenen und abwechslungsreichen Landschaften wie Feldern und (Streuobst-) Wiesen, Gehölzen und Gärten. Man erkennt die kleine Eule an ihrem braunen Grundgefieder auf der Oberseite, gesprenkelt mit weißen Tupfern. Die Bauchseite ist weiß mit braunen Längsstreifen. Charakteristisch sind die großen Augen mit den weißen Federn, die wie Augenbrauen aussehen. Tagsüber lassen sich die kleinen Eulen öfter auf ihren Aussichtswarten beim Ruhen oder bei der Beuteschau beobachten. Als Nahrung bevorzugt der Steinkauz kleinere Vögel, Echsen und Amphibien oder auch Insekten. Droht ihm selbst Gefahr, verschwindet er blitzschnell in seinem Versteck, etwa in Baumhöhlen, Gebäudenischen oder alten Steinmauern. STEINKÄUZE BEVORZUGEN LANGGESTRECKTE BRUTHÖHLEN Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft sind immer mehr geeignete Brutreviere des Steinkauzes verschwunden. Hat sich der Bestand auch wieder erholen können, so ist er heute deutlich seltener anzutreffen als noch vor einigen Jahren. Mit Nistkästen kannst du den kleinen Eulen bei der Wohnungssuche helfen. Dort können die Steinkäuze den Tag verbringen, Nahrung lagern und ihre Jungen aufziehen. Damit die Tiere tatsächlich einziehen, ist Folgendes zu beachten: Die Niströhre sollte mindestens 80 Zentimeter lang sein und einen Durchmesser von ca. 20 Zentimetern haben. Das Einflugloch sollte 6,5 Zentimeter groß sein, idealerweise ergänzt durch ein zusätzliches S-förmiges Durchschlupfloch. Das schützt den Vogel vor ungebetenem Besuch, zum Beispiel von Mardern. In der Bruthöhle sollte als
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