Heimtierjournal 168

BARF-Fütterung für Hunde Der Napf als Erlebnis Glänzendes Fell, feste Zähne, weniger Mundgeruch und ein Vierbeiner, der sein Futter sichtbar genießt. Für viele Halter:innen ist die BARF-Fütterung des eigenen Hundes längst mehr als ein Trend. Die Abkürzung steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ und beschreibt eine Ernährungsform, die sich am natürlichen Beuteschema des Wolfes orientiert. Doch wie sehen typische BARF-Menüs eigentlich aus? Beim BARFen wird der tierische Liebling mit rohem Fleisch, Innereien, Knochen, Fisch, Gemüse, Obst sowie ausgewählten Ölen und Zusätzen gefüttert. Ziel ist eine möglichst ursprüngliche, naturbelassene Ernährung, ohne künstliche Konservierungsstoffe, Zucker oder stark verarbeitete Komponenten. Der Hund ist ein fakultativer Karnivore, ein überwiegender Fleischfresser, der jedoch in der Lage ist, pflanzliche Bestandteile verwerten zu können. Eine BARF-Fütterung versucht, diese biologische Grundlage zu berücksichtigen. EIN BLICK IN DIE GESCHICHTE DES BARFENS Die Idee, Hunde roh und artgerecht zu füttern, ist nicht neu. Bereits in den 1990er-Jahren wurde das Konzept durch den australischen Tierarzt Dr. Ian Billinghurst populär gemacht. Dabei argumentierte Billinghurst, dass ein rohes und natürliches Futter besser für die Gesundheit von Hunden sei und ihnen eine längere Lebensdauer sowie ein besseres Wohlbefinden ermöglichen würde. Seither hat sich das BARFen von einer Nischenbewegung zu einem weit verbreiteten Trend entwickelt. Viele Hundebesitzer:innen, die ihre Tiere möglichst gesund und natürlich ernähren wollen, setzen auf diese Fütterungsmethode. PRAKTISCH IM ALLTAG BARFen bietet eine natürliche und artgerechte Alternative zu herkömmlichen Futtermitteln. Die eigene Zubereitung erfordert jedoch ein gewisses Maß an Wissen und Vorbereitung, um sicherzustellen, dass der tierische Schützling alle benötigten Nährstoffe erhält. Fehler in der Rationsgestaltung führen zu Unter- oder Überversorgungen, die langfristig gesundheitliche Folgen haben können. Moderne Ernährungskonzepte tragen diesem Umstand Rechnung. Wer die Zusammensetzung der BARF-Mahlzeiten nicht selber vornehmen möchte, kann auf hochfertige Komplettmenüs zurückgreifen, die für ernährungsphysiologische Sicherheit der tierischen Schützlinge sorgen und Tierfreund:innen zugleich einen entscheidenden Vorteil im Alltag bieten. Ohne aufwändige Rationsberechnung stellen die schmackhaft gesunden BARF-Menüs eine einfache und verlässlichen Fütterung dar. VERLÄSSLICH AUCH AUF REISEN Die wertvollen Fertigmenüs sind so konzipiert, dass sie auch während eines Urlaubs eine sichere und unkomplizierte Fütterung des eigenen Vierbeiners gewährleisten. Für die tierischen Lieblinge bedeutet es eine wichtige Kontinuität ihrer Ernährungs16

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