38 Kleine Kerle, großes Glück! Farbmäuse Große braune Augen, kleine, spitze und abstehende Öhrchen, zierliche Pfoten und Wackelnase – dem Anblick eines Mäusegesichts kann man wohl kaum widerstehen. Die hübschen Winzlinge haben sich zu Recht mit ihrer Intelligenz und ihrem geselligen Wesen einen bevorzugten Platz im Herzen und Zuhause vieler Tierfreund:innen erobert. Doch trotz ihrer geringen Größe stellen auch sie Ansprüche an ihre Haltung. Ob großes oder kleines Haustier, ob Mäusebande oder Deutsche Dogge: Es besteht wohl kaum ein Zweifel an der Tatsache, dass die Rahmenbedingungen für die Haltung stets den jeweiligen Bedürfnissen der Tiere gerecht werden müssen, egal für welches tierische Familienmitglied sich entschieden wird. Wer sich diesen Grundsätzen verpflichtet, wird mit Begeisterung feststellen, welches Vertrauen die Pfleglinge ihren Menschen entgegenbringen. LEBEN IM MÄUSEVERBUND Die kleinen Kletterkünstler benötigen als Rudeltiere unbedingt soziale Kontakte zu ihren Artgenossen. Kuscheln, spielen und sich pflegen, nur in einem Mäuseteam fühlen sie sich sicher und zeigen ihr ganzes Repertoire an sozialem Verhalten. Die einfachste Methode der Vergesellschaftung ist die Zusammenführung eines Männchens mit mehreren Weibchen, auch mehrere Weibchen vertragen sich in der Regel gut. Um ungewollten Nachwuchs zu vermeiden, ist eine reine Weibchen-WG empfehlenswert. Tiere, die bereits befreundet sind, miteinander kuscheln oder gemeinsam spielen, sind für die Zusammenstellung eines Teams geradezu ideal. OPTIMALES MÄUSEHEIM Ein großes und abwechslungsreiches Gehege mit viel Platz zum Spielen und Toben ist das ideale Reich für die kleinen bewegungsfreudigen Schützlinge. Für vier bis acht Tiere sollte eine
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