6 Kratzgelegenheiten für Katzen Ein ganz besonderes Bedürfnis Für unsere Samtpfoten hat das Kratzen viele gute Gründe, denn es dient der Krallenpflege, dem Stressabbau sowie der Reviermarkierung. Es ist ein angeborenes Verhalten und unverzichtbar für das körperliche und seelische Wohlbefinden unserer kleinen Jäger. Das Wetzen und Schärfen der Krallen erfüllt bei Katzen gleich mehrere Funktionen. Es dient zum einen der Pflege, wobei während des Kratzens die äußere Hornschicht der Kralle abgeschliffen wird. Zum anderen markieren Katzen beim Kratzen ihr Revier. Dieses geschieht sowohl durch sichtbare Kratzspuren als auch über Duftstoffe, die aus Drüsen in den Pfoten der Tiere abgegeben werden. Und letztlich ist das Kratzen auch eine Art Workout und hilft beispielsweise beim Dehnen ihrer Muskulatur. Können Katzen dieses Verhalten nicht ausleben, kann es zu Stress und Verhaltensauffälligkeiten führen. Je mehr Kratzgelegenheiten du deiner Samtpfote anbietest, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Möbel, Teppiche oder Türrahmen von der Kratzlust der Tiere verschont bleiben. VERLOCKENDE KRATZMÖGLICHKEITEN Während Freigängerkatzen die Möglichkeit besitzen, ihre Krallen an Bäumen oder Brettern zu wetzen, die sich in ihrem Revier befinden, sind insbesondere Wohnungskatzen auf geeignete Kratzmöbel in der Wohnung oder im Haus angewiesen, an denen sie nach Herzenslust ihre Kratztriebe ausleben können. Kratzbäume sind für Katzen ideal, da sie je nach Größe nicht nur zur Krallenpflege, sondern auch zum Klettern und Ausruhen einladen. Allerdings bietet nicht jede Wohnung genug Raum für ein ausladendes Kratzmöbel im XXL-Format. Doch auf eine tiergerechte Ausstattung muss auch dann nicht verzichtet werden, denn es gibt zahlreiche platzsparende Varianten, die
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