Heimtierjournal 168

34 Neufundländer Der Neufundländer gehört zu einer der beeindruckendsten Hunderassen. Mit seiner massigen Statur, dem dichten Fell und seinem ausgeglichenen Wesen verkörpert er Kraft und Gelassenheit gleichermaßen. Doch hinter der imposanten Erscheinung verbirgt sich weit mehr als nur ein großer Familienhund. Der Neufundländer ist ein Arbeitshund, dessen Fähigkeiten bis heute einzigartig sind. Ursprünglich stammt der Neufundländer von der gleichnamigen kanadischen Insel Neufundland. Dort entwickelte sich die Rasse vermutlich aus Kreuzungen einheimischer Hunde, die europäische Fischer ab dem 16. Jahrhundert mitbrachten. Über Jahrhunderte hinweg war der Neufundländer ein unverzichtbarer Helfer der Küstenbewohner:innen. Er zog schwere Netze und transportierte Lasten. Insbesondere seine außergewöhnliche Wasserfreude und Schwimmfähigkeit machten ihn berühmt. Historische Berichte belegen, dass Neufundländer regelmäßig Menschen aus Seenot retteten. Bis heute begründen diese Eigenschaften seinen Ruf als Wasserrettungshund. Im 19. Jahrhundert gelangte die Rasse nach Europa und fand vor allem in Großbritannien und später auch in Deutschland Anerkennung. KRAFT- UND EINDRUCKSVOLL Der Neufundländer zählt zu den größten Hunderassen. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 71 Zentimetern, bei Hündinnen sind es rund 66 Zentimeter. Das Gewicht liegt meist zwischen 50 und 70 Kilogramm, wobei einzelne Tiere auch schwerer sein können. Wie viele große Hunderassen hat auch der Neufundländer leider eine geringe Lebenserwartung, die durchschnittlich acht bis zehn Jahre beträgt. Sein dichtes, wasserabweisendes Fell schützt ihn perfekt vor Kälte und Nässe. Es Der sanfte Riese

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