35 alle Tierarztpraxen über entsprechende Geräte und es gibt keine Leitlinien, die regelmäßige Untersuchungen mit Dentalröntgen empfehlen. URSACHEN DER ERKRANKUNG Die Ursachen der Krankheit werden im Alter, der Rasse, in anderen Mund- und Zahnerkrankungen sowie Umweltfaktoren vermutet. Neue Studien deuten auf Zusammenhänge mit der Zusammensetzung oraler Bakterien hin. Andere Forschungen untersuchen Zusammenhänge mit dem Vitamin-D3-Spiegel oder systemischen Entzündungen im Körper der Tiere sowie Stressfaktoren. Besonders anfällig scheinen Siam- und MaineCoon-Katzen zu sein, ältere Tiere haben generell ein höheres Risiko zu erkranken. Betroffen von dieser schmerzhaften Erkrankung sind aber nicht nur Katzen. Auch bei Hunden kommt sie vor. Sie gilt jedoch als seltener und unterscheidet sich in Verlauf und Ausprägung von der klassischen FORL der Katze. Tierärzte und Tierärztinnen sprechen beim Hund in der Regel von „Zahnresorption“ oder „resorptiven Läsionen“. Im Englischen werden die Befunde als „Tooth Resorption“ (TR) oder „Canine Tooth Resorption“ bezeichnet. WICHTIGE MASSNAHMEN DER KATZENHALTER:INNEN Es gibt viele Theorien hinsichtlich einer FORL-Erkrankung, aber keine abschließende Erklärung. Expert:innen raten daher, dass Katzenhalter:innen zwei wesentlichen Pflegemaßnahmen nachkommen sollten: der gründlichen Zahnpflege zu Hause und der regelmäßigen professionellen Zahnkontrolle und -reinigung inklusive Röntgen in der Tierarztpraxis. Konkret empfiehlt sich tägliches Zähneputzen mit spezieller Katzenzahnpasta, mindestens aber dreimal pro Woche. Zahnfreundliche Ernährung, spezielles Dentalspielzeug und -leckerli können ebenfalls vorbeugen. Verhältnismäßig gering ist in diesem Zusammenhang der Aufwand, Sorge zu tragen, dass die eigene Samtpfote nicht still und unerkannt unter FORL und Zahnverlust leiden muss. filu GmbH
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