Heimtierjournal 169

44 Tierwohl geht vor Klicks OH, SO SÜSS! ODER? Haustiere sind längst nicht nur mehr Teil unseres „analogen“ Alltags, sondern sind täglich auf unseren Smartphones und in sozialen Netzwerken zu finden. So gut wie täglich laufen uns süße Tiervideos in Form von Reels oder TikToks über den Weg. Viele dieser Clips wirken harmlos und bringen Menschen zum Lächeln und sorgen zugleich für gute Unterhaltung. Doch es lohnt sich ein zweiter Blick und das Hinterfragen, wie es den Tieren eigentlich in diesen Momenten geht. Denn was für uns nach niedlicher Unterhaltung aussieht, kann durchaus für ein Tier Angst und Stress bedeuten. Beim Konsum von Tierinhalten auf Social Media sollten sich stets auch die Risiken bewusst gemacht werden. Überleg dir daher genau, welche Tieraccounts du unterstützen möchtest und welche Beiträge du likst. Denn jede Interaktion unterstützt Reichweite und damit auch bestimmte Inhalte. SOCIAL MEDIA ALS CHANCE FÜR DAS TIERWOHL Einerseits können Tierinhalte auf Social Media Positives bewirken und Chancen zur Unterstützung des Wohlbefindens von Tieren bieten. So besteht die Möglichkeit Communitys aufzubauen, in denen sich Tierliebhaber:innen und Heimtierhal-

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