50 Körpersprache der Katze richtig interpretieren Tabuzonen beim Kraulen Momente, in denen sich eine Katze ausgiebig streicheln lässt, sind für uns Menschen ebenso genüssliche Augenblicke. Doch was wir möglicherweise als eine liebevolle Geste verstehen, kann die Samtpfote ganz anders empfinden. Wer ihre Körpersprache richtig deutet, weiß genau, wo sie sich gern berühren lässt und wo eben auch nicht. Katzen leben zu gerne selbstbestimmt. Anders als Hunde suchen sie Nähe oft nur dosiert und aus eigenem Antrieb. Ob sie Berührungen als angenehm empfinden, hängt von ihrer Persönlichkeit und ihren bisherigen Erfahrungen ab, allerdings auch davon, wo und wie sie angefasst werden. Katzen kommunizieren sehr subtil. Um zu erkennen, ob eine Streicheleinheit willkommen ist, ist es ratsam, auf die Körpersprache der Tiere zu achten. Lieblingsstellen zum Kraulen und Streicheln vieler Katzen befinden sich am Kinn, an den Ohren oder im Bereich des Rückens. HÄUFIGE TABUZONEN Ähnlich wie wir Menschen haben auch Katzen bestimmte Bereiche, an denen Berührungen nicht oder nur bei viel Vertrauen erwünscht sind. Besonders empfindlich reagieren viele Katzen an drei Körperzonen. Bauchregion – Zeigen Katzen ihren Bauch, ist das bereits ein großer Vertrauensbeweis. In der Natur versuchen sie diese empfindliche Region vor Feinden und Verletzungen zu schützen. Berührungen empfinden sie hier schnell als Bedrohung. Pfoten – Die Pfoten der kleinen Abenteurer sind funktional extrem wichtig und daher bei vielen Katzen erst einmal tabu. Wer diese etwa auf Verletzungen untersuchen oder die Krallenlänge prüfen möchte, sollte die Katze langsam und mit vielen Belohnungen daran gewöhnen. Schwanz – Insbesondere Ziehen, Festhalten oder festes Streicheln am Schwanz kann bei den Tieren schnell Stress oder Abwehrreaktionen auslösen.
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