Diese Körperstellen sind bei vielen Katzen sehr sensibel und es benötigt viel Vertrauen, damit sich die Tiere dort berühren lassen. Kommt ein plötzliches Beißen oder Kratzen scheinbar überraschend, ist es fast immer eine Reaktion auf zuvor ignorierte Warnsignale. GEMÜTSLAGE ERKENNEN Es gibt eine Vielzahl an Signalen, mit denen Katzen ihre Gemütslage mitteilen. Oft handelt es sich dabei nur um kleine Details, die vor allem im Zusammenspiel ein Gesamtbild ergeben. Fühlt sich eine Katze wohl, zeigt sie das beispielsweise durch das Schnurren in entspannter Körperhaltung, halb geschlossene Augen, ein langsames Blinzeln, einen ruhigen, locker liegenden Schwanz, die aktive Suche nach Nähe und das Verharren in einer Position. Stress und Unbehagen zeigen sich dagegen anhand zuckender Haut, eines peitschenden Schwanzes, angelegter Ohren, geweiteter Pupillen, plötzlicher Unruhe, Wegdrehens des Kopfes, eines Knurrens, Fauchens oder abrupten Weggehens. Katzenfreund:innen sollten diese Warnsignale ernst nehmen und die Streicheleinheit beenden. Wer dieses respektiert, wird langfristig als verlässliche und vertrauensvolle Zweibeiner geschätzt. Grundsätzlich gilt: kurze Streicheleinheiten, die positiv enden, sind besser als zu langes Festhalten. Kraulpausen, in denen die Katze selbst entscheidet, ob sie bleiben möchte, fördern Vertrauen. Respekt ist der Schlüssel zu einer guten Mensch-KatzeBeziehung und Katzen zeigen sehr genau, was sie mögen. Wir müssen nur lernen, genau hinzuschauen. IVH 51
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